Wurfabnahme
Montag, 04. April, 2005
Es war wieder mal soweit, die Zuchtwarte hatten sich zur Wurfabnahme angekündigt. Wir hatten schönes Wetter, die Welpen waren wie immer gut drauf, was sollte da schon schief gehen.

Frau Gürtler, Frau Feix und Herr Schumann nahmen sich für jeden Racker richtig Zeit zum Wiegen, Untersuchen (Fell, Zähne, Gebäude, allgemeiner Zustand, Marken usw.) sowie zum Wesenstest. Hier ein Auszug aus dem Wurfabnahmeprotokoll:
Gesamteindruck: Kräftiger ausgeglichener Wurf. Pflegezustand: Optimal Aufzuchtbedingungen: Großer Auslauf, viel Spielzeug. Zustand der Hündin: Sehr gut erholt, freundlich und aufmerksam.
Im Verhaltenstest schnitten Anni, Aimi, Alfi, Ajax und Andi am besten ab, aber auch Anton, Aron, und Askan waren kaum schlechter, sie zeigten sich lediglich weniger unternehmungslustig. Bei ihnen lag es wohl daran, daß sie zum Test aus dem Tiefschlaf gerissen wurden. Wer ist da schon gleich in Topform ?
Wir waren jedenfalls sehr stolz über diese guten Ergebnisse, die allein schon ein toller Lohn für die Mühen der inzwischen mehr als sieben Wochen sind. Flori steckt letzteres anscheinend inzwischen besser weg als wir. Sie ist lieb, aufmerksam, spielt manchmal schon mit den Kleinen und macht insgesamt gut mit.
Inzwischen hatten wir wieder sehr viel Besuch, der uns zum Glück bislang ohne Ausnahme sehr angenehme und interessante Stunden brachte. Darunter waren auch die zukünftigen Besitzerfamilien von Andi, Anton und Alfi, die es eigentlich schon gar nicht mehr erwarten können, die kleinen Racker endlich mitnehmen zu können. So stellen wir uns ideale Welpenkäufer vor, waren wir doch damals, als wir unsere Flori "adoptierten", ebenso ungeduldig. 

Letzte Woche wurden alle Welpen mit einem Mikrochip versehen, ohne den wir sowieso keinen abgeben. Das bedeutete wieder einmal, Auto zu fahren. Und siehe da, die Kleinen waren schon wesentlich souveräner. Es kamen nur noch vereinzelt Klagen von den billigen Plätzen hinten im Auto über die Fahrweise des Chauffeurs. Ganz ruhig und fast schon lässig waren dann wirklich alle, als es darum ging, sich den Mikrochip injizieren zu lassen.
Weitere Abenteuer der letzten Woche:
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Ausflüge an den Beetzsee (ganze 150 Meter allein laufen - hin und wieder zurück )
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Ersten Begegnungen mit fremden erwachsenen Hunden aus dem Ort.
Benni (Schäferhund) sowie Nemo (Hovawart) waren aber ganz lieb und höchst interessiert an den neuen Bewohnern von Lünow. Franki (Silky Australian Terrier) war etwas erstaunt ob der Aufforderung zum Toben. Das ging ihm doch zu weit. Wie es sich für ordentliche Hovis gehört, hatten die Kleinen zwar Respekt, aber kein bisschen Angst.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell die kleine Bande dazulernt. Noch knapp zwei Wochen, dann kommen die meisten von ihnen in ihre zukünftigen Familien. Trotz der Aussicht auf mehr Entspannung für uns mögen wir noch gar nicht richtig daran denken.
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